Pikante Erfrischung: Tomateneis mit Olivenöl

"Freunde in Lukullus", spräche Sie weiland Clemens Wilmenrodt an, um Ihnen seine abenteuerlichen Kreationen zu vermitteln. Mit Mandeln gefüllte Erdbeeren oder gar "Toast Hawai" will ich Sie aber nicht verführen, sondern eher etwas Kaltes zum warmen Wetter kredenzen. Wenn die Sonne mal wieder ihr Bestes gibt und uns schwitzen lässt, ist jeder dankbar über eine Erfrischung. Wer es dann nicht so süß mag, ist mit einem Tomateneis auf der sicheren Seite. Hört sich erst einmal schräg an, schmeckt aber tatsächlich und ist einfach in der Zubereitung. Am besten funktioniert es in der Eismaschine. Wer keine sein Eigen nennt: es geht auch im Gefrierschrank.

Die Zutaten:

  • 500 g reife Tomaten
  • 100 ml Olivenöl Extra Nativ (fruchtiges aus Sizilien oder Apulien)
  • 100 ml Sahne (35% Fett)
  • 1 EL reifer Balsamico
  • 1 EL gute Sojasauce
  • 1 Eigelb
  • Meersalz
  • eine Prise braunen Rohrzucker (nach Geschmack)

Die Zubereitung: Tomaten waschen, den Strunk herausschneiden, auf der anderen Seite die Haut kreuzweise einritzen und die Tomaten für zehn Sekunden in kochendes Wasser geben, herausnehmen und die Haut abziehen. Die Tomaten in grobe Stücke schneiden und in einen Mixer geben, dabei möglichst alle Flüssigkeit auffangen. Olivenöl, Sahne, Balsamico, Sojasauce und das Eigelb dazugeben und gut durchmixen (mindestens fünf Minuten, umso feiner weden die Eiskristalle und um so cremiger das Eis). Mit Meersalz und eventuell dem Rohrzucker abschmecken. Nun kann die Masse in die Eismaschine. Alternativ in einer Schüssel in den Gefrierschrank stellen und stündlich gut umrühren (sehr wichtig, um große Eiskristalle zu verhindern), damit sich eine gleichmäßige und geschmeidige Eismasse ergibt. Das Tomateneis schmeckt solo sehr gut, aber auch in Verbindung mit frischen Tomaten und Büffelmozzarella. Es ist auch als Zwischengang in einem sommerlichen Menü gut denkbar. Andere Varianten bitte ausprobieren, das Tomateneis hat viel Potenzial. Guten Appetit.

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  • Tomateneis

    ...dabei möglichst alle Flüssigkeit auffangen. Also Kerne und "Saft" nicht in den Mixer geben?
    Übrigens: Es ist völlig unnötig, die Tomatenhaut einzuritzen; selbst bei 10 sec platzt die ganz von alleine.
    Sonst ein sehr schönes Rezept.

  • @Thea

    Das mit dem Einritzen ist ein Automatismus; habe ich so gelernt. Zudem kommt es auf die Tomatensorten an. Tomaten mit fester Schale (sonnengereift mit viel Sonne, z.B. aus Sizilien) platzen nicht so schnell, eher mir der Geduldsfaden. Schaden tut es jedenfalls nicht. Alles andere kommt in den Mixer, auch die Kerne. Beim Schneiden der Tomaten tritt aber Flüssigkeit aus, die soll auch mit rein. Und: Danke für den Kommentar. Leider ist die Kommentarfunktion der Software nicht sehr komfortabel, kann noch nicht mal direkt antworten.

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