Rund um Olivenöl, Feinkost und vieles mehr ...

Alisseos Fleur de SelSeit tausenden von Jahren ist Salz ein Thema. Zum Teil auch Garant für unglaubliche Geschichten, die sich um das „weiße Gold“ ranken. Im Altertum hatte Salz seinen Stellenwert nicht nur im materiellen, sondern auch im religiösen Bereich – was es zum Beispiel mit Olivenöl gemein hat. Durch das „Salz von Jahwe“ wurde der Bund Gottes mir dem auserwählten Volk besiegelt, so im alten Testament nachzulesen. Als Lebensspender und Heilsbringer wurde es angesehen. Auch im neuen Testament ist es zentrale Aussage in der Bergpredigt: „Ihr seid das Salz der Erde. Wenn das Salz aber schal geworden ist, womit soll man salzen?“ Gute Frage!


Seit mehr als tausend Jahren vor Christus ist der professionelle Salzabbau dokumentiert. Schon Alexander der Große ließ zwischen 356 und 323 v. Chr. das als sehr kostbar erachtete Himalayasalz mit Elefanten über das Hindukush-Gebirge bis nach Europa transportieren. Natürlich nicht für die gemeine Bevölkerung; es blieb als „Kaisersalz“ der kaiserlichen Familie vorbehalten.

Blick von der Terrasse


Blick von der Terrasse der Familie Genth aufs Meer und den Sonnenuntergang.


Editorial


Machen wir uns nichts vor: So wünschenswert es erscheint, alle Menschen mit gutem Olivenöl zu versorgen, so unmöglich ist das. Olivenöl in guter Qualität ist ein Luxusprodukt (und gar nicht in ausreichender Menge verfügbar)! Das heißt: teuer. Es kann sich nicht jeder leisten, noch dazu, wenn andere Dinge wichtiger scheinen. Der Autor dieser Zeilen verzichtet dagegen gerne auf die scheinbar wichtigen Dinge, und gönnt sich lieber seine tägliche Ration gutes Olivenöl. Und davon möchte ich erzählen; nicht von mir, sondern von gutem Olivenöl: