Rund um Olivenöl, Feinkost und vieles mehr ...

"Tripes a la Niçoise"

... oder: Sch... am Stock ist auch ein Bukett! Frankreich, Italien, Deutschland: Feinschmecker sind hin und weg wenn sie sie bekommen können - natürlich richtig zubereitet. Wie man dies macht, hat Wolfram Siebeck, einer der bedeutendsten Restaurantkritiker Deutschlands, in seinem Buch "Eine Prise Süden" anschaulich beschrieben.


Von was ist hier die Rede? Von "Tripes", "Trippa" oder auf gut Deutsch: Kutteln, Kaldaunen, auch Pansen genannt. Die größte Verbreitung in unseren Landen findet diese "Köstlichkeit" in Konserven: im Hundefutter!

Geschichte


Die Familie Ravida ist eine alte patrizische Familie, deren Ursprünge bis ins 13. Jahrhundert zurückreichen. Bis Mitte des 17. Jahrhunderts residierten sie in Trapani, einer Stadt im äußersten Westen Siziliens. Die Familie hatte hohe Positionen im Königreich Sizilien inne. Die Familie erwarb das Landgut "La Gurra" und errichtete einen herrlichen Sommersitz in Menfi - ein schönes Beispiel der neoklassischen Architektur. Mitte des 17. Jahrhunderts war "La Gurra" viel größer als heute und produzierte in der Hauptsache Korken, Wein und Olivenöl, welches schon damals für seine außergewöhnliche Qualität bekannt war ...


1975 übernahm Nicolo Ravida , eigentlich ein Ingenieur, das Landgut von seinem Vater Luigi. Zuvor reiste der in Rom beschäftigte Geschäftsführer eines Bauunternehmens nur sporadisch auf das Gut der Familie. "Die Landwirtschaft war immer meine Passion, sie ist in meinem Blut!", sagt er heute und erzählt, dass er eine Münze geworfen hat, bevor er sich in der Universität einschrieb, um zu entscheiden ob man zwischen Tradition oder Zukunft wählt: die Möglichkeiten der Landwirtschaft oder der Technik.


 



Villa Ravida