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Rund um Olivenöl, Feinkost und vieles mehr ...

Blick von der Terrasse


Blick von der Terrasse der Familie Genth aufs Meer und den Sonnenuntergang.


Editorial


Machen wir uns nichts vor: So wünschenswert es erscheint, alle Menschen mit gutem Olivenöl zu versorgen, so unmöglich ist das. Olivenöl in guter Qualität ist ein Luxusprodukt (und gar nicht in ausreichender Menge verfügbar)! Das heißt: teuer. Es kann sich nicht jeder leisten, noch dazu, wenn andere Dinge wichtiger scheinen. Der Autor dieser Zeilen verzichtet dagegen gerne auf die scheinbar wichtigen Dinge, und gönnt sich lieber seine tägliche Ration gutes Olivenöl. Und davon möchte ich erzählen; nicht von mir, sondern von gutem Olivenöl:

 

Top-Olivenöle im Feinschmecker – schlechte Recherche auch


Numero Uno von ComincioliIn dem neuesten Heft „Der Feinschmecker“ finden sich wieder die Ergebnisse des neuesten Olivenöl-Tests. Von 800 verkosteten Olivenölen, haben es 250 in die beigelegte Broschüre als beste Olivenöle der Welt geschafft. Davon wurden 35 Olivenöle besonders ausgezeichnet. So weit, so gut. Leider hat es der Feinschmecker nicht geschafft, ordentlich zu recherchieren, denn in der Broschüre steht leider viel Falsches – zum Leidwesen der Konsumenten, aber auch der Verkäufer. Nachfolgend greife ich einige Beispiele heraus, die deutlich machen sollen, wie unsauber dort gearbeitet wird:


ErbessoEines der Top-35-Olivenöle ist das Erbesso der Oleificio Gulino aus Sizilien. Als Olivensorte gibt der Feinschmecker „Erbesso“ an. Dann soll der Feinschmecker sich mal auf die Suche nach der Olivensorte machen, ich bin gespannt. Das Erbesso-Olivenöl ist ein reinsortiges Öl aus der Tonda Iblei-Olive.

 

Ich genieße mein Öl weiterhin in vollen ZügenProf. Dr. Susanne Klumpp und Prof. Josef Krieglstein sind Wissenschaftler, die kürzlich mit einer Studie, die an der Uni Münster durchgeführt wurde für Aufregung gesorgt haben. Sie haben mein Lieblingslebensmittel in Verruf gebracht: Olivenöl. Mit der markigen Überschrift: „Olivenöl kann zu Arteriosklerose führen“ gab dann auch die Uni Münster in ihrer Pressemitteilung allen vorangehenden, ernst zu nehmenden wissenschaftlichen Studien zu Olivenöl den Todesstoß.

 

Dexter-Bulle, drei Wochen vor der Schlachtung


Wie vor einigen Wochen hier berichtet, ist dieses wunderschöne Dexter-Rind geschlachtet worden und hat nun eine Reifephase von 25 Tagen hinter sich. Heute wurde es fachgerecht zerlegt, die Besucher des Olivenölkontors haben exklusiv die Möglichkeit, Fleisch von dem Bullen zu erwerben.

 

Die Geschichte der Wurst, ist eine Geschichte voller Missverständnisse ... ... Wurst materialisiert nicht wunderbarer Weise im Supermarktregal oder in der Schlachtertheke. Sie wird aus Tieren hergestellt. Toten Tieren!



Um Wurst essen zu können, müssen Tiere sterben. So ist eine Hausschlachtung keine romantisch verklärte Geschichte, sondern das Töten und Zerkleinern eines Schweins, und die Verwertung aller Gliedmaßen, inklusive Schwarten und Knochen. Zart besaitete Gemüter haben bei einer Hausschlachtung nichts verloren, ihnen könnte schlecht werden. Sie äßen wahrscheinlich kein Stück von der schönen Wurst, würden gar zum Vegetarier.

 

Menschenhaar im Knusperbrötchen, oder Zusatzstoffe in unserer Nahrung


Haare im BrötchenDie Lebensmittelindustrie sorgt, nach eigenem Bekunden dafür, dass der Verbraucher sichere Lebensmittel erwirbt. Ob im Supermarkt oder im “Tante-Emma-Laden”, in der Metzgerei oder im Käsegeschäft.


Das ist die Theorie. Die Praxis hat damit oftmals nichts zu tun, denn die Meinungen der Experten gehen bei den Zusatzstoffen in den Lebensmitteln ziemlich auseinander. Auffällig ist, dass die Experten, die von der Industrie bezahlt werden, die Zusatzstoffe grundsätzlich als unbedenklich einstufen, unabhängige Institute und Wissenschaftler aber vor zumindest einigen Stoffen warnen.

 

 


Michael Schwaighofer mit seinem Olivenöl.Wenn ein gebürtiger Salzburger mit einer vorzüglich kochenden Großmutter gesegnet ist, dann auch noch den Küchenchef eines Bozener Hotels als Taufpaten hat und in der Schule das Freifach Kochen wählt, dann kann daraus nur eines werden: ein hervorragender Koch. Der 1962 geborene Michael Schwaighofer hat dann auch in Salzburg, im Hotel „Goldener Hirsch“ das Kochen erlernt, in London, im Hotel „Hilton Park Lane“ den Engländern gezeigt, wo „der Hase im Pfeffer liegt“, um dann erstmals mit der spanischen Küche im Restaurant Horcher in Madrid in Berührung zu kommen.

 

Ernährung

Gastautor Klaus-Peter Baumgardt vom Fressnet-Blog hat uns einen Artikel über Ernährung für unsere gleichlautende Rubrik zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!


Ernährung


Sind wir nicht inzwischen ziemlich verunsichert, was die richtige Ernährung betrifft? Bei mir fing es vor 30 Jahren an, als ich einem Lehrer erzählte, dass ich am Vortag gebratene Leber gegessen hatte: „Hm – gerade in der Leber – da sind doch die ganzen Schadstoffe konzentriert – aber ich will Dir nicht den Appetit verderben.“


Abgesehen von den Schadstoffen betrachten wir die Nahrung als unseren „Treibstoff“, den wir brauchen, um etwas zu leisten – in diesem Zusammenhang wird auch gerne eine optimale Zusammensetzung gefordert, wir betrachten den Menschen als Maschine, die zu laufen hat, aber, wenn sie den Tank überfüllt, die Überschüsse in Fett umbaut, als Extra-Reserve.

 

Apropos leidiges Cholesterin. Wie Sie sicherlich wissen, gibt es zwei relevante Cholesterinwerte: HDL- und LDL-Cholesterin. Welches nun ist das sogenannte „gute“ Cholesterin? Lässt sich ziemlich einfach merken; mit einem kleinen Trick: HDL für H(erzgesundes)DL-Cholersterin und LDL für L(eidiges)DL-Cholesterin. So weit, so gut. Nun zu einer kleinen Aufklärung über Cholesterin, die einigen Ernährungsberatern, Oekotrophologen und vor allem der Margarinewirtschaft sauer aufstoßen wird (zu Sodbrennen kommen wir ein anderes Mal).


Spiegeleier

 
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