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Rund um Olivenöl, Feinkost und vieles mehr ...

Der Feinschmecker führt in jedem Jahr einen großen Olivenöltest durch. In diesem Jahr sind ca. 750 Olivenöle gestestet worden, von denen es 250 in die Top-Liste geschafft haben. Dieser Marathontest wurde innerhalb kürzester Zeit (vier Tage) durchgeführt, innerhalb dieser jeder Tester (nicht alle sind vom IOC zugelassen) bis zu 60 Olivenöle testen musste. Am fünften Tag wurden die 50 besten noch einmal getestet.

 

Ein Interview mit Syayah Shiraz, stellvertretende Geschäftsleiterin von UTIC (Olives & Oliviers)
von Paula Beger/AHK Tunesien

1) Was hat UTIC für eine Strategie? Welche Partnerschaften bestehen?


Die Strategie unserer Gesellschaft basiert auf Langfristigkeit, Werten und internationalen Partnerschaften. Deutschland und Frankreich sind unsere Hauptpartner, aber auch ganz Europa und sogar die USA.

2) Was sind die Schwierigkeiten, Hindernisse und Herausforderungen ihres Unternehmens und der tunesischen Olivenölproduktion im Allgemeinen?

 

Alles, was schmeckt: DER FEINSCHMECKER präsentiert die 500 besten Einkaufsadressen in Deutschland im Taschenbuch, und das Olivenölkontor ist unter den besten 50 Online-Shops dabei!

 

Olivenölmühle in Bibbona

Im letztjährigen Urlaub im September durfte ich in Bibbona (Italien, Toskana in der nähe der Küstenstadt Cecina) die ansässige Ölmühle besichtigen. Die Mühle, so wurde mir von meiner netten Führerin versichert, ist eine der modernsten in der Toskana, mit einigen Patenten für die Anlage.
Wie Qualitäts-Olivenöl entsteht

Anhand einiger, nicht sehr aussagefähiger Fotos (die Mühle war im September natürlich noch nicht in Betrieb, erst am 15. Oktober wurde sie geöffnet), möchte hier einen kleinen Exkurs über die Entstehung von Qualitätsolivenöl abhalten. Im Gegensatz zu Supermarkt- und Discounterolivenölen verfügen gute Olivenöle nicht nur über den besseren Geschmack, sondern auch über mehr Gesundheit fördernde Inhaltsstoffe. Eine wichtige Voraussetzung für ein wirkliches Qualitätsöl ist schon einmal das gesunde, unbeschädigte und nicht zu reife Grundprodukt: die Olive.

 

Zum dritten Mal in Folge konnte das Balduccio als bestes Olivenöl des Montalbano ausgezeichnet werden. Hierzu eine Nachricht des Produzenten, die mir sehr gefallen hat, und die Situation um Qualitätsolivenöl gut beschreibt:

Lamporecchio, den 30. Januar 2012

Liebe Balduccio-Freunde,

der vergangene Samstag war für unsere Azienda Agricola wie letztes und wie vorletztes Jahr ein Freudentag: Zum dritten aufeinanderfolgenden Mal wurde das Balduccio-Öl zum besten des Montalbano gekürt.

 

Unzählige Studien beweisen, dass Olivenöl zu den wertvollsten Lebensmitteln gehört, die die Natur zu bieten hat. Neben der guten Fettsäurezusammensetzung verfügt Olivenöl über Fettbegleitstoffe mit vielfältig positiver Wirkung.

 

Olivenöl

Mythologie und Geschichte


Gemäß der klassischen kretischen Mythologie wurde Athena, Schutzgöttin des Olivenbaums, auf Kreta an den Quellen des Flusses Triton geboren, und der Daktylus Herkules brachte die Anbaukultur des kretischen Olivenbaumes auf den Peloponnes.


Über viele Jahrhunderte ist die Geschichte des Olivenbaumes und des Olivenöls mit der langen Geschichte Kretas verbunden, wo vor Tausenden von Jahren der Grundstein der westlichen Zivilisation gelegt wurde und die europäische Geschichte entstand.
Viele der Historiker erwähnen Kreta als Heimatland des Olivenbaumes, sie sollen ursprünglich schon um 4000 v Chr. bei Knossos angebaut worden sein. An einer zentralen Stelle im Palast befand sich dort der Raum mit der Olivenölpresse, von wo aus durch Leitungen das Olivenöl direkt in die großen Amphoren gefüllt wurde, um es dort zu lagern.
Die Herstellung erfolgte in organisierten, gewerblichen Einrichtungen in den Siedlungen, den Palästen und den Tempelräumen der reichen Grundbesitzer.
Groß ist die Anzahl von archäologischen Funden: organische Reste, Werkzeuge, Einrichtungen, Schriftstücke, Wandtafeln und anderes, welche die Anwesenheit des Olivenbaumes und des Olivenöles auf Kreta bestätigen. Auch wurde das Olivenöl in verschiedener Form zum Gegenstand des minoischen Exporthandels mit dem griechischen Festland und den Kykladen.

 

Alisseos Fleur de SelSeit tausenden von Jahren ist Salz ein Thema. Zum Teil auch Garant für unglaubliche Geschichten, die sich um das „weiße Gold“ ranken. Im Altertum hatte Salz seinen Stellenwert nicht nur im materiellen, sondern auch im religiösen Bereich – was es zum Beispiel mit Olivenöl gemein hat. Durch das „Salz von Jahwe“ wurde der Bund Gottes mir dem auserwählten Volk besiegelt, so im alten Testament nachzulesen. Als Lebensspender und Heilsbringer wurde es angesehen. Auch im neuen Testament ist es zentrale Aussage in der Bergpredigt: „Ihr seid das Salz der Erde. Wenn das Salz aber schal geworden ist, womit soll man salzen?“ Gute Frage!


Seit mehr als tausend Jahren vor Christus ist der professionelle Salzabbau dokumentiert. Schon Alexander der Große ließ zwischen 356 und 323 v. Chr. das als sehr kostbar erachtete Himalayasalz mit Elefanten über das Hindukush-Gebirge bis nach Europa transportieren. Natürlich nicht für die gemeine Bevölkerung; es blieb als „Kaisersalz“ der kaiserlichen Familie vorbehalten.

 
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